Wortgottesdienst mit anschließender Möglichkeit zur Einzelbeichte
So sehr wir uns auch bemühen, wir machen Fehler. Meist sind es keine großen Vergehen, aber alltägliche Kleinigkeiten schleifen sich ein. Jesus ruft uns zur Umkehr auf (Mk 1,15). Wir sollen innehalten und uns besinnen. Gott will, dass es uns gut geht. Wir sollen unsere Probleme nicht mit uns herumschleppen. Wer aufrichtig bekennt, dem vergibt Gott ohne Wenn und Aber. Viele Menschen schrecken vor den alten Beichtstühlen zurück. Daher findet schon vielerorts die Beichte in einem Aussprachezimmer statt. Der Priester begrüßt den Beichtenden. Nach einem kurzen Gebet bekennt der Beichtende, was ihm auf dem Herzen liegt. Der Priester ist dabei nicht Richter, sondern Helfer. Im Beichtgespräch können die Probleme des einzelnen behandelt werden. Über das Gehörte hat der Priester absolute Schweigepflicht. In Vertretung Gottes erteilt er die Lossprechung. Damit hat der Mensch die versöhnende Zusage Gottes erhalten. Wer dies einmal erfahren hat, wird wieder zur Beichte kommen. ( Dialog 2/1998) |